DPSG Stamm Sankt Bruno

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Infos & Berichte

Jubiläumsparty 2008

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Am 26.04.08 war es endlich soweit. Das diesjährige Jubiläumsjahr wurde mit einer Stammesparty eingeleitet. In der Brunodisco versammelte sich alles was Rang und Namen hat. Leiterrunde, Ehemalige, PVCler, sowie Freunde und Förderer unseres Stammes zelebrierten gemeinsam 20 Jahre Bestehen nach der Neugründung 1988. Die Disco war mit allerlei Fundstücken aus der Stammesgeschichte geschmückt, welche des öfteren zur allgemeinen Belustigung beitrugen. Bei dem ein oder anderen Glas wurde in dieser schönen Atmosphäre gemeinsam in Erinnerungen geschwelgt und so mancher Plan für die Zukunft geschmiedet. Nicht zuletzt verantwortlich für die gute Stimmung war das reichhaltige Buffet, was natürlich mal wieder unschlagbar köstlich war.

Nach diesem erfolgreichen Auftakt des Jubiläumsjahres bleibt nun folgendes festzuhalten:

1.) Wenn einer feiern kann, dann wir.
2.) Wenn die weiteren Aktionen des Jubiläumsjahres ebenso gelingen wird 2008 ein wirklich unvergessliches Jahr.
3.) Wir haben neue Bälle. Danke an die KJG-Leiterrunde ;-)

Wir sehen uns hoffentlich mindestens so Zahlreich bei den weiteren Jubiläumsaktionen in unserem Großen Jahr 2008.

Gut Pfad

Markus Roos

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Februar 2011 um 13:38 Uhr
 

Stammesversammlung 2008

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Am 09.03.08 fand im Pfarrsaal von St. Bruno die diesjährige Stammesversammlung statt. Vertreter der Stufen, der Leiterrunde und der Elternschaft machten von ihrem Stimmrecht in diesem höchsten Stammesgremium gebrauch. Lediglich zwei Stimmen der Pfadfinderstufe blieben aus, da aus dieser Gruppe leider keine Vertreter anwesend waren. Dennoch war die Stammesversammlung mit 15 anwesenden Stimmberechtigten beschlussfähig und konnte wie erwartet durchgeführt werden.
Auf den einstimmigen Beschluss der Tagesordnung folgte der Bericht des Stammesvorstands (den ihr hier bald auch nachlesen könnt). Im Anschluss stellten die einzelnen Gruppen ihre Erlebnisse und Projekte des vergangenen Jahres vor, was durch die Wölflingsstufe, welche mit Witzen zur allgemeinen Heiterkeit beitrug, gekrönt wurde. Das Sommerlagerplanungsteam stellte den Trailer vor, welcher auf dieser Homepage zu finden ist. Kassenwart Stefan Seger konnte leider nicht an der Stammesversammlung teilnehmen und somit wurde der Kassenbericht von den Kassenprüfern Frau Klassen und Herrn Roos übernommen. Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen und Herr Seger wurde als Kassenwart entlastet. Ebenso wurde der Vorstand für seine Arbeit im vergangenen Jahr von der Stammesversammlung entlastet.
Die für diesen Zeitpunkt angesetzte Pause wurde aus der Tagesordnung gestrichen und somit die anstehenden Wahlen und Anträge vorgezogen.
Frau Simone Roos ist aus beruflichen Gründen vorzeitig von ihrem Amt als Stammesvorstand zurückgetreten. Dies kann im Bericht des Vorstandes erneut nachgelesen werden. Als Nachfolger stellte sich Herr Markus Roos zur Wahl und die Stammesversammlung wählte ihn mit einer Gegenstimme zum Stammesvorstand. Die Amtszeit des Kuraten Georg Wiesemann endete mit dieser Stammesversammlung. Er stellte sich ein weiteres Mal zur Wahl und wurde mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung in seinem Amt bestätigt. Der Stammesvorstand und die Leiterrunde freuen sich auf drei weitere Jahre gute Zusammenarbeit mit Georg Wiesemann.
Die Leiterrunde reichte drei Anträge in die Stammesversammlung ein, in denen es um die Aufnahme dreier Leiterrundenmitglieder auf die „Busfahrerliste“ des Stammes ging. Den Anträgen wurde von der Stammesversammlung entsprochen.
Die Stammesversammlung 2009 wurde auf den 08.03.09 datiert.
Im Anschluss an die Versammlung wurde die Verschobene Pause mit Kaffee und Kuchen nachgeholt.

Gut Pfad

Markus Roos

 

Stufenwechsel 2008

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Am 09.02.08 um 11:00 Uhr trafen sich die Brunopfadis im Pfarrzentrum von St. Bruno um gemeinsam den Gruppenwechsel zu begehen. Doch schon zu Beginn gab es eine schlechte Nachricht zu verkünden: Alle Halstücher waren verschwunden. Da ein Wechsel ohne Halstücher nur schwer vorstellbar ist, galt es zunächst dieses Problem zu lösen. Bekannt war nur der Name des Diebes, der sich selbst Mr. X nannte. Aber wo er steckte und wie er aussah war ungewiss. Die einzige Hilfe, welche er den Brunopfadis gab war, dass er sich mit den Halstüchern quer durch Düsseldorf bewegen und alle 20 Minuten seinen Standort mitteilen würde. Und so wurden vier Gruppen gebildet, welche sich auf die Suche nach Mr. X und den Halstüchern machten.
Es begann eine wilde Jagt durch den Düsseldorfer Norden und die Innenstadt. In Straßenbahnen, Bussen, S-Bahnen und U-Bahnen folgten die Gruppen den Hinweisen und waren schon schnell auf der Fährte der Halstücher. Doch irgendwie schaffte es Mr. X immer wieder den Gruppen einen kleinen Schritt voraus zu sein.

Um kurz vor zwei Uhr machte die frohe Kunde die Runde: „Wir haben ihn.“. Mr. X versuchte mit dem Skytrain vom Düsseldorfer Flughafen zum Fernbahnhof zu gelangen und wurde in diesem gefasst. Es schien wie eine Rettung in letzter Minute, da er sich wohl in kürze mit einem Zug aus dem Düsseldorfer Stadtgebiet entfernen wollte und so die Halstücher für immer verschwunden wären.
Nun, da die Halstücher wieder aufgetaucht waren, konnte der Wechsel endlich stattfinden. Die Gruppen kehrten in die Zentrale (St. Bruno) zurück, in der sie zunächst eine Stärkung erwartete. So eine stundenlange Jagt auf einen Fremden ließ bei manchem schon während der Suche Löcher im Bauch auftauchen. Frisch gestärkt zeigte sich, dass die gewonnenen Erfahrungen im Verfolgen von Personen ein weiteres Mal Anwendung finden sollten. Dieses mal jedoch auf rein spielerische Weise bei „Räuber und Gendarm“.
Als auch die letzten detektivischen Kräfte schwanden wurden im Sonnenschein die Wechselwilligen von ihren alten Gruppen verabschiedet und in den neuen Gruppen willkommen geheißen.
Was für ein Tag.

Gut Pfad!

Markus Roos

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Februar 2011 um 13:44 Uhr
 

Tunesienaustausch 2007

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von Hallal und singenden Tunesiern

Den von unserem Bezirk im Jahre 2000 begonnenen Austausch galt es in diesem Jahr weiterzuführen und so begab es sich, dass 30 Tunesische Pfadfinder muslimischen Glaubens den Weg nach Düsseldorf im Kauf nahmen, um mit 20 Deutschen Pfadis, Rovern und Leitern (aus den Stämmen St. Bruno, Gerrich, Hohenstaufen, Lörick, Vennhausen, Winfried und St. Josef -Grevenbroich- )14 Tage zu verleben. Nach langwieriger Vorbereitung, vielen Diskussionen über Hallal (für die die es nicht wissen, geschächtet und gesegnetes Fleisch), sowie Alkoholkonsum und viele organisatorische Dinge, war es am 21. Juli soweit und alle freuten sich auf viele interessante Tage der internationalen Begegnung.
Wir begannen mit einem Abwechslungsreichen Programm in Düsseldorf, das dem ersten Kennenlernen dienen sollte. Hierzu waren die Tunesier in Gastfamilien untergebracht, damit jeder die Chance hatte, in einer echten deutschen Familie zu leben. Tagsüber war Sightseeing angesagt und kleiner Spielchen zur Belustigung aller.
Nach den ersten netten Tagen in Düsseldorf machten wir uns dann auf den Weg nach Hauenstein im Pfälzerwald, wo wir versuchten, für eine Woche ein ganz normales, soweit es eben ging, Sommerlager zu veranstalten. Zum Programm zählten Lagerbauten, ein eintägiger Hike, Felsklettern, sowie ein Besuch der Stadt Pirmasens. Die Abende verbrachten wir Abwechselnd nach tunesischer und deutscher Tradition. Es war sehr interessant die Tunesier zu erleben, wie diese, stundenlang singend, den Abend verbrachten, nur unterbrochen von Spielen zur allgemeinen Erheiterung. Sowieso traf man selten eine größere Anzahl Tunesier, ohne dass diese klatschten, sangen oder irgendein Spiel spielten. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Tunesier, sobald wir in den Bus stiegen, um nach Bruchsaal zum Landesjamboree mit 5500 Pfadfindern zu fahren, anfingen zu singen und nicht aufhörten, bis der Bus auf dem Zeltplatz zu stehen kam. Dann hieß es allerdings für alle Teilnehmer zuerst einmal arbeiten, damit wir am Abend auch ein Zelt über dem Kopf hatten.
Am nächsten Tag hatten wir dann die Möglichkeit, unseren Zeltplatz zu erkunden. Ganz schön groß so ein Zeltplatz für mehrere tausend Leute. In den nett gestalteten Zeltcafés hatte man die Möglichkeit andere internationale Teilnehmer, sowie die unterschiedlichen Verbände kennenzulernen. Außerdem bot sich die Chance, sein Geld, außer für Getränke, auch noch für zahlreiche Pfadfi nderartikel auszugeben, denn alle Verbände waren mit dem Sortiment ihrer Ausrüster vertreten.
Die darauffolgenden Tage nahmen wir mit allen Teilnehmern an zahlreichen Elementen des Jamboreeprogramms teil. So richteten wir unter dem Motto „Hundert Jahre, hundert gute Tagen!” eine Kunstschule wieder her, um zu zeigen, dass Pfadfinder auch heute noch mehr machen als alten Damen über die Straße zu helfen. An einem anderen Tag präsentierten sich die Tunesier in traditionellen Trachten der Öffentlichkeit. Hierzu verwandelten wir eine Jurte in ein kleines Stück vom Orient, mit Wasserpfeife, Bildern aus Tunesien und Hennamalerei. Ein großer Erfolg dieser Tag, aber wer kommt nicht vorbei, wenn 30 Tunesier tanzen, trommeln und singen?
Nach der Versprechenserneuerung, Scouting Sunrise, die überall auf der Welt zum Sonnenaufgang stattfand, verbrachten wir jeweils einen Tag in Karlsruhe und Heidelberg, wo die Tunesier die Chance hatten ausgiebig zu shoppen und wir die Zeit, uns einfach zu entspannen. Danach war unser Sommerlager auch fast schon vorbei, es fehlte nur noch der Abbau, der mit vielen fleißigen Händen recht schnell vonstatten ging.
Am Samstagmittag flogen dann die Tunesier zurück in die Heimat und uns bleiben 2 Wochen voll mit Erfahrungen im Gedächtnis. Zwar war es nicht immer ganz einfach, aber ich glaube doch, dass wir alle die Chance hatten, unseren Horizont zu erweitern und zu erleben, dass Pfadfinderei mehr ist, als der Stamm, der Bezirk oder der Bund. Wir freuen uns auf weitere Erfahrungen und die Möglichkeit, uns immer wieder neu auf fremde Kulturen einzulassen. Vielleicht in zwei Jahren irgendwo in der arabischen Welt.

David Dressel

 

Jamb de Cologne 2007

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...aus Sicht der Juffis...

Auch dieses Jahr war es wieder für unsere Juffis und 800 weitere „Juffibengel – Urwaldengel“ soweit: gemeinsam fuhren wir mit 2200 weiteren Pfadfindern aus allen Stufen der Diözese Köln ins Jamb 2007, das dieses Jahr das Thema Ökologie – „Heldenzeit, seid ihr bereit?“ hatte
Am Freitag kamen wir am Platz an und mussten erst einmal die obligatorischen Teilnehmerlisten ausfüllen und uns auf die Zelte verteilen. Danach gab es für die Juffis ein Kennenlernspiel über die natürliche Nahrungskette von Käfern und Vögeln. Nach einer anstrengenden Jagd machten wir auch Jagd auf das Abendessen, um danach an der allgemeinen Begrüßungsfeier teilzunehmen.
Am Samstag wurde das Programm von den jeweiligen Bezirken gemacht und dieses Jahr hatte sich Düsseldorf eine Menge überlegt: neben Wanderungen unter dem Dom und durch die Kanalisation für die „Großen“ konnten sich die Juffibengel vor allem sportlich und kreativ auf den Kampf gegen den Drachen der Ökologie vorbereiten. Rounders, eine Art Baseball, Kochen auf offenem Feuer und und und standen uns zur Verfügung.

Zwischendurch konnte jeder der wollte musizieren oder einfach mal die Sonne genießen. Der Nachmittag endete mit einem spannenden Fußballspiel gegen den Bezirk Köln, welches wir leider verloren haben. Schade war auch, dass unser Abendprogramm wegen einer Gewitterwarnung abgesagt werde musste, aber die Juffis haben auch so im sicheren Juffi-Großzelt für Stimmung gesorgt: mit Sprechchören und Gesang endete der Abend.
Der Sonntag begann mit einer wichtigen Aufgabe: die Juffis sollten in über 30 Workshops blaue „Ballerbälle“ für den Kampf gegen den Drachen sammeln. Mit großem Engagement wurde den ganzen Tag über Feuer gemacht, sich mit Naturfarben getarnt, der Wald erkundet oder Tierlaute kennen gelernt. Am Abend wurden die rund 3500 „Ballerbälle“ in einem Hexenkessel und mit viel Juffi-Zauberkraft zu einem riesigen Schwert geschmolzen. Dieser erste Schritt im den Sieg gegen den Drachen wurde dann auch mit einer Party und blauer Juffibowle gefeiert.

Am Montag wurde es ernst: um 7:00 Uhr morgens marschierten 800 Juffis zu einem nahegelegenen See, um diesen nach dem dortige Frühstück wieder benutzbar zu machen. Leider im Regen, aber meist mit viel Eifer wurden Feuerstellen, Mülleimer und Liegewiesen eingerichtet, bis wir wegen dem anhaltenden Regen unseren Nachmittag abbrechen mussten. Trotzdem haben wir viel geschafft und konnten uns auf den Weg zum Jamb-Festival auf dem Neumarkt machen. Dort kämpften alle Stufen gemeinsam mit ihrer jeweiligen Waffe, wir mit dem Juffi-Ballerbälle-Schwert, gegen den Drachen und waren siegreich. Nach dieser großen Feier ging es abends am Platz weiter mit der Abschiedsfeier. Mit Neuinterpretationen von „Flinke Hände, flinke Füße“ und afrikanischem Besuch ging unser Lager dem Ende zu. Am Dienstag stand nur noch der Abbau, das Aufräumen und die Heimreise ins geliebte Düsseldorf an…

Gut Pfad!

Anna

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Februar 2011 um 13:57 Uhr
 


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